Pixelgeld
Dein Zinseszins als Bild. 10.000 Pixel, jeder steht für einen Geldbetrag. Stell deine Sparrate ein und sieh zu, wie sich das Bild füllt: blau ist dein eigenes Geld, grün das, was der Zinseszins dazu verdient. Dann lass jemanden zehn Jahre später starten und vergleiche.
Mehr Einstellungen: Rendite, Pixelwert, Endalter, Inflation
Heller und dunkler im Wechsel: ein Jahr. Weißes Aufblitzen: gerade neu dazugekommen. Fahre mit der Maus über ein Pixel oder tippe es an, dann siehst du, was es ist.
Modellrechnung: feste Rendite, Einzahlung am Monatsanfang, vor Steuern und Fondskosten. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser, nichts wird gesendet oder gespeichert. Das Bild entsteht erst, wenn du auf „Bild speichern“ klickst.
So liest du das Bild
Pixelgeld zeigt dein Vermögen als Bild mit 100 mal 100 Feldern. Jedes Feld ist ein fester Geldbetrag. Wie viel ein Pixel wert ist, stellst du selbst ein, oder es passt sich automatisch an. Die Felder füllen sich von unten nach oben, Jahr für Jahr. In jedem Jahr kommt zuerst ein blauer Streifen dazu, das sind deine zwölf Einzahlungen, und danach ein grüner, das ist der Ertrag aus dem bisherigen Vermögen.
- Blau: Geld, das du selbst eingezahlt hast.
- Grün: Geld, das dein Geld für dich verdient hat, der Zinseszins.
- Heller und dunkler im Wechsel: das sind die einzelnen Jahre. So siehst du, wie die grünen Streifen mit der Zeit dicker werden.
- Hohl: Kaufkraft, die durch Inflation verloren geht, wenn du „Inflation einblenden“ einschaltest.
- Weißes Aufblitzen: Pixel, die in diesem Moment neu dazukommen.
Achte auf die grünen Streifen. In den ersten Jahren sind sie winzig. Gegen Ende sind sie größer als alles Blaue davor, weil der Ertrag selbst wieder Erträge abwirft. Das ist der Zinseszins. Er braucht Zeit, und genau deshalb zählt der Startzeitpunkt so stark.
Das Spiel dahinter
Gib vor dem Start einen Tipp ab: Wie viel mehr hat am Ende, wer früher anfängt? Während das Bild wächst, schaltest du Meilensteine frei: die ersten 10.000 €, 100.000 € und die Million, den Zinseszins-Moment (ab hier verdient dein Geld in einem Jahr mehr, als du einzahlst) und das volle Bild. Nicht jeder Meilenstein ist mit jeder Einstellung zu schaffen. Probiere aus, was du ändern musst, damit du alle bekommst.
Das Beispiel in Zahlen
Dieselben 50 € pro Monat, 7 % Rendite pro Jahr, Ende mit 65. Nur der Start ist verschieden:
| Start mit | Jahre | eingezahlt | Ertrag | am Ende |
|---|---|---|---|---|
| 16 | 49 | 29.400 € | 225.540 € | 254.940 € |
| 26 | 39 | 23.400 € | 99.126 € | 122.526 € |
| 36 | 29 | 17.400 € | 39.237 € | 56.637 € |
Wer mit 16 startet, zahlt in 49 Jahren 29.400 € ein. Wer mit 26 startet, zahlt in 39 Jahren 23.400 € ein, also nur 6.000 € weniger. Am Ende liegt der Unterschied aber bei rund 132.414 €. Die zehn frühen Jahre bringen mehr als die Hälfte des Endbetrags, weil das Geld dann am längsten wachsen kann.
Stand: 2026. Eigene Modellrechnung mit gleichbleibender Rendite von 7 %. Echte Märkte schwanken, die Zahlen sind kein Versprechen.
Was das Modell nicht kann
- Feste Rendite. Echte Aktienmärkte liefern in einem Jahr plus 25 % und im nächsten minus 18 %. Über lange Zeit gleicht sich das nur im Durchschnitt aus.
- Vor Steuern und Kosten. Fondskosten und Steuern auf Erträge verkleinern den grünen Anteil. Wie stark, zeigen der ETF-Sparplan-Rechner und der Artikel Zinseszins vertieft, dort auch für Österreich und Deutschland getrennt.
- Gleichbleibende Sparrate. Im echten Leben steigt sie mit dem Gehalt oder fällt in einer Ausbildung. Das Bild zeigt eine gerade Linie.
- Keine Anlageberatung. Das Tool zeigt, wie Zinseszins funktioniert, nicht, was du kaufen sollst.
Quellen und Annahmen
- Rendite 7 % pro Jahr: gebräuchliche Faustregel für breit gestreute Aktienindizes, erklärt im Artikel Zinseszins vertieft (Langfristdaten zu Indizes bei MSCI). Der Regler lässt sich von 1 bis 10 % verstellen.
- Inflation 3 % pro Jahr: Beispielwert. Aktuelle Raten veröffentlichen Statistik Austria und das Statistische Bundesamt.
- Rechenweg: Einzahlung am Monatsanfang, Monatszins gleich Jahresrendite geteilt durch 12, gleich wie im ETF-Sparplan-Rechner.
Alle Inhalte und Zahlen dienen der allgemeinen Information, wurden sorgfältig recherchiert, aber ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität zusammengestellt. Das Tool ist ein vereinfachtes Modell und keine Prognose. Keine Anlageberatung, siehe auch unsere finanziellen Hinweise.
