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Haushaltsrechner

Baukasten für deine Einnahmen und Ausgaben — mit 50/30/20-Check, Was-wäre-wenn-Szenarien und Link zum Teilen. Nichts wird gespeichert.

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AT + DEBeide Länder
0Gespeicherte Daten

Wofür ist ein Haushaltsrechner gut?

Die meisten wissen ungefähr, was sie verdienen — aber nicht genau, wofür das Geld jeden Monat draufgeht. Ein Haushaltsrechner listet alle Einnahmen und Ausgaben systematisch auf und zeigt am Ende: Was bleibt wirklich übrig? Nützlich vor einem Kredit, einer größeren Anschaffung, oder einfach um den Überblick zurückzugewinnen.

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Echter Baukasten: Alle Kategorien unten sind nur Vorschläge — benenne sie um, lösche was nicht zutrifft, füge eigene hinzu. Am Ende bekommst du dein eigenes Budget, nicht ein starres Formular.

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Überlegst du erst noch, ob und wann du ausziehst? Dann brauchst du noch keine echten Zahlen — probier zuerst unseren Lebenskosten-Simulator, der mit Lebensstil-Stufen statt exakten Beträgen arbeitet.

🧮 Dein Budget

Einnahmen (alle Beträge pro Monat)

Ausgaben (alle Beträge pro Monat)

Einnahmen0 €
Ausgaben0 €
Überschuss0 €

Die 50/30/20-Regel im Check

Faustregel: 50% Fixkosten/Bedürfnisse, 30% Wünsche, 20% Sparen — bezogen auf dein Einkommen.

50%
80%
Fixkosten/Bedürfnisse Wünsche Sparen
Trag oben deine Werte ein …

In Österreich werden Gehälter in der Regel 14x im Jahr ausbezahlt (Urlaubs- und Weihnachtsgeld als 13./14. Gehalt) — die Jahres-Einnahmen sind deshalb nicht einfach das 12-fache des Monatsbetrags. Ausgaben werden weiterhin mit 12 Monaten hochgerechnet.

ℹ️

Diese ×14-Rechnung ist eine konservative (eher zu niedrige) Schätzung. Das 13./14. Gehalt wird in Österreich begünstigt besteuert (§ 67 EStG) — die ersten 620€/Jahr steuerfrei, der Rest meist nur mit ca. 6% statt dem normalen progressiven Steuersatz. Dein echtes Netto aus dem 13./14. Gehalt liegt deshalb höher als bei einem normalen Monat mit gleichem Brutto — hier aber vereinfacht mit demselben Netto-Betrag gerechnet wie jeder andere Monat.

Jahres-Einnahmen0 €
Jahres-Ausgaben0 €
Jahres-Überschuss0 €

📊 So verteilt sich dein Geld

Einkommensänderung+0 %
Ausgabenänderung (z.B. Inflation testen)+0 %
Überschuss jetzt0 €
Überschuss im Szenario0 €

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⚖️ Die 50/30/20-Regel — und wo sie bricht

Die Regel stammt aus dem Buch All Your Worth der US-Juristin Elizabeth Warren und ihrer Tochter Amelia Warren Tyagi. Ihr Reiz liegt darin, dass sie mit drei Zahlen auskommt: höchstens 50 % des Nettoeinkommens für das Notwendige, bis zu 30 % für das Gewünschte, mindestens 20 % fürs Sparen und Schuldentilgen. Der Balken weiter oben rechnet dir genau das aus.

Bei mittleren Einkommen funktioniert das gut. Bei niedrigen Einkommen funktioniert es nicht — und das ist keine Frage der Disziplin, sondern eine der Arithmetik. Die deutsche Einkommens- und Verbrauchsstichprobe zeigt es deutlich: über alle Haushalte hinweg gehen 37,5 % der Konsumausgaben fürs Wohnen drauf, bei den einkommensschwächsten 10 % der Haushalte sind es 46,4 % — allein für Wohnen, Energie und Instandhaltung, bevor überhaupt etwas gegessen wurde.

⚠️

Wenn deine Fixkosten über 50 % liegen, ist das erst einmal nur eine Information. Die sinnvolle Frage lautet dann nicht „wie kriege ich sie auf 50 %“, sondern: Welcher einzelne Posten ist der größte, und ist er beeinflussbar? Miete ist kurzfristig fast nie beeinflussbar, ein Stromtarif oder eine Versicherung sehr wohl.

Zwei weitere Grenzen der Regel sind wichtig. Erstens rechnet sie mit dem Nettoeinkommen — wer sie versehentlich auf das Brutto anwendet, kommt zu einem viel zu freundlichen Ergebnis; der Brutto-Netto-Rechner liefert die richtige Ausgangszahl. Zweitens ist die Einteilung in „Bedürfnis“ und „Wunsch“ nicht objektiv: Ein Auto ist am Land ein Bedürfnis und in Wien oder München häufig ein Wunsch. Genau deshalb kannst du im Rechner oben jede Zeile selbst zuordnen.

🔎 Die Posten, die fast alle vergessen

Der häufigste Grund, warum ein Budget auf dem Papier aufgeht und am Konto trotzdem nicht: Es enthält nur die monatlichen Abbuchungen. Alles, was jährlich oder unregelmäßig kommt, taucht nicht auf — und schlägt dann als „unerwartete“ Ausgabe zu, obwohl es jedes Jahr passiert.

Der Umgang damit ist simpel: Jahresbetrag durch zwölf teilen und als monatliche Zeile eintragen. Aus 480 € Kfz-Versicherung werden 40 € im Monat, und der Posten ist aus der Welt.

Jährliche VersicherungsprämienKfz, Haushalt, Rechtsschutz, Unfall — werden oft einmal im Jahr abgebucht
RundfunkbeitragORF-Beitrag in Österreich, Rundfunkbeitrag in Deutschland — meist quartalsweise
UrlaubDer größte Einzelposten vieler Haushalte, taucht in keinem Monatsbudget auf
GeschenkeWeihnachten, Geburtstage, Hochzeiten — gut planbar, selten geplant
Reparaturen und ErsatzWaschmaschine, Handy, Autoservice. Eine Rücklage von 50 bis 100 € im Monat fängt das ab
Selbstbehalte und ZuzahlungenZahnarzt, Brille, Physiotherapie — je nach Versicherung mehrere hundert Euro im Jahr
Schleichende AbosStreaming, Cloud-Speicher, Fitnessstudio, Software. Einzeln klein, in Summe oft dreistellig
Nachzahlungen Strom und GasDie Jahresabrechnung kommt einmal — und selten zugunsten des Haushalts
💡

Der ehrlichste Weg zu deinen echten Zahlen: Nimm die Konto- und Kreditkartenabrechnungen der letzten drei Monate und trag die tatsächlichen Beträge ein, nicht die geschätzten. Bei den variablen Posten — Lebensmittel, Freizeit, Shopping — liegt die Schätzung fast immer zu niedrig.

Typische Ausgabenkategorien

Was zählt eigentlich zu den Lebenshaltungskosten? Diese Übersicht hilft, keinen Posten zu vergessen:

WohnenMiete/Kredit, Strom, Gas, Wasser, Internet
MobilitätAuto, Öffis, Sprit, Kfz-Versicherung
ErnährungLebensmittel, Restaurantbesuche
VorsorgeVersicherungen, Altersvorsorge
KinderKindergarten, Betreuung, Kinderbedarf
FreizeitHobbys, Ausgehen, Abos
SparenSparplan, Rücklagen, Investitionen

📋 Durchschnittliche Lebenshaltungskosten 2026

Richtwerte für einen Single-Haushalt, Österreich und Deutschland.

Kategorie🇦🇹 Österreich🇩🇪 Deutschland
Wohnen (Miete + NK)~700 €~650 €
Essen & Trinken~350 €~320 €
Mobilität~80–400 €~70–380 €
Versicherungen~50 €~55 €
Gesamt (Richtwert)~1.400 €~1.300 €

* Richtwerte, Single-Haushalt. Regionale Unterschiede möglich (z.B. Wien/München vs. ländliche Gebiete). Stand: 2026.

📈 Was Haushalte tatsächlich ausgeben

Die Richtwerte oben sind gerundete Orientierungshilfen. Beide Statistikämter erheben die echten Zahlen — allerdings nur alle fünf Jahre, und mit unterschiedlichen Kategorien. Deshalb hier beide Länder getrennt statt nebeneinander.

🇦🇹 Österreich — Konsumerhebung 2024/25Anteil
Gesamtausgaben je Haushalt und Monat4.170 €
Wohnen und Energie26,4 %
Verkehr13,6 %
Ernährung und alkoholfreie Getränke11,6 %
Freizeit11,4 %

Statistik Austria, Konsumerhebung 2024/25, veröffentlicht im März 2026. Befragt wurden 6.689 Haushalte zwischen April 2024 und Mai 2025. Gegenüber der Erhebung 2019/20 sind die Haushaltsausgaben um rund 28 % gestiegen.

🇩🇪 Deutschland — Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023Anteil
Konsumausgaben je Haushalt und Monat3.032 €
Wohnen, Energie, Wohnungsinstandhaltung1.137 € · 37,5 %
Nahrungsmittel, Getränke, Tabak436 € · 14,4 %
Wohnanteil bei den einkommensschwächsten 10 %46,4 %

Statistisches Bundesamt, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 — die aktuellste amtliche Erhebung, sie findet nur alle fünf Jahre statt.

⚖️

Die beiden Prozentwerte lassen sich nicht direkt vergleichen. Österreich rechnet den Wohnanteil auf die gesamten Haushaltsausgaben, Deutschland auf die enger gefassten Konsumausgaben, und die Kategoriezuschnitte unterscheiden sich. Innerhalb eines Landes sind die Zahlen aussagekräftig, im direkten Ländervergleich nicht.

Wichtig für die Einordnung deines eigenen Ergebnisses: Das sind Durchschnitte über alle Haushaltsgrößen, vom Single bis zur fünfköpfigen Familie. Ein Einpersonenhaushalt liegt deutlich darunter, zahlt aber pro Kopf mehr — Miete, Strom-Grundgebühr und Internet fallen einmal an, egal wie viele Menschen sie sich teilen.

❓ Häufige Fragen zum Haushaltsbudget

Wie viel sollte ich im Monat sparen?

Die 50/30/20-Regel nennt 20 % des Nettoeinkommens. Als erstes Ziel ist ein Notgroschen von drei bis sechs Netto-Monatsgehältern auf einem separaten Konto sinnvoll; erst danach beginnt langfristiges Anlegen. Wenn 20 % nicht möglich sind, ist ein kleinerer, tatsächlich durchgehaltener Betrag mehr wert als ein ehrgeiziger, der nach zwei Monaten scheitert.

Was gehört zu den Fixkosten?

Alles, was in gleicher Höhe und ohne dein Zutun jeden Monat abgeht: Miete oder Kreditrate, Strom, Gas, Wasser, Internet, Handyvertrag, Versicherungen, Kontoführung, Öffi-Ticket. Lebensmittel liegen in der Grauzone — notwendig sind sie, in der Höhe aber beeinflussbar. Im Rechner kannst du jede Zeile selbst einordnen.

Rechne ich mit Brutto oder Netto?

Immer mit dem Netto, also dem Betrag, der tatsächlich auf dem Konto landet. Was dein Brutto netto ergibt, rechnet der Brutto-Netto-Rechner für Österreich und Deutschland aus.

Wie gehe ich mit dem 13. und 14. Gehalt um?

Im Monatsbudget bleiben sie besser draußen — sonst rechnest du dich reicher, als du in einem normalen Monat bist. Die Jahresauswertung weiter oben berücksichtigt sie separat: In Österreich wird mit 14 Auszahlungen gerechnet, in Deutschland mit 12.

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Nein. Alles bleibt in deinem Browser, es wird nichts an uns oder an Dritte übertragen. Wenn du die Seite verlässt, sind die Zahlen weg — nutze davor den Teilen-Link, den PDF-Druck oder den CSV-Export.

Mein Ergebnis ist negativ. Was jetzt?

Zuerst prüfen, ob wirklich alle Einnahmen erfasst sind. Danach die Ausgabenliste nach Größe sortieren und bei den drei größten Posten ansetzen, statt bei vielen kleinen. Der größte Hebel sind meist Wohnen und Mobilität; am schnellsten umsetzbar sind Tarifwechsel bei Strom und Gas und beim Internet.

Wie oft sollte ich das Budget aktualisieren?

Einmal im Jahr reicht für die grobe Kontrolle, sinnvollerweise nach den Jahresabrechnungen für Strom und Gas. Zusätzlich immer dann, wenn sich etwas Großes ändert: Umzug, Gehaltssprung, neues Auto, Kind.

✅ Das Wichtigste zusammengefasst

Haushaltsbudget auf einen Blick

1
Immer mit dem Nettoeinkommen rechnen, nie mit dem Brutto
2
Jährliche Kosten durch zwölf teilen und als Monatszeile eintragen — sonst ist das Budget systematisch zu optimistisch
3
Die 50/30/20-Regel ist eine Orientierung, keine Vorgabe — bei niedrigen Einkommen ist sie rechnerisch nicht erreichbar
4
Echte Kontoauszüge der letzten drei Monate schlagen jede Schätzung, besonders bei Lebensmitteln und Freizeit
5
Bei den drei größten Posten ansetzen statt bei vielen kleinen — dort liegt der Hebel

Alle Inhalte und Zahlen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information, wurden sorgfältig recherchiert, aber ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität zusammengestellt — amtliche Erhebungen erscheinen nur alle fünf Jahre, Richtwerte veralten schneller. Keine Finanz- oder Anlageberatung, siehe auch unsere finanziellen Hinweise.

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