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Rohstoffe als Geldanlage

Gold, Silber, Öl und Weizen zahlen keine Dividende und keinen Zins — trotzdem gehört ihnen gerade eines der außergewöhnlichsten Jahre der Finanzgeschichte. Was Rohstoffe antreibt, wie du überhaupt investierst, und was 40 Jahre echte Kursdaten wirklich zeigen.

+60 %Goldpreis-Zuwachs 2025 (World Gold Council)
27 % vs. 22 %Gold überholt US-Anleihen als größte Zentralbank-Reserve (Ende 2025)
13 MinLesezeit

Im Rookie-Artikel Welche Anlageformen gibt es überhaupt? ist Gold eine von acht Anlageformen in einer Risiko-Rendite-Übersicht, neben Sparbuch, Aktie oder Immobilie. Das reicht für einen ersten Überblick, wird der Sache aber nicht gerecht. Rohstoffe sind eine eigene Anlageklasse mit eigener Logik, und Gold ist nur der bekannteste Vertreter von dreien: Edelmetalle, Energie und Agrarrohstoffe.

Dieser Artikel geht tiefer: was Rohstoffe von Aktien und Anleihen grundsätzlich unterscheidet, wie du überhaupt Zugang bekommst, was steuerlich in Österreich und Deutschland dabei passiert, und was ein echter 40-Jahre-Chart über Gold und Silber verrät, gerade jetzt, wo beide Metalle eine historische Rallye hinlegen.

Kein Zins, keine Dividende: die Logik hinter Rohstoffen

Eine Aktie zahlt (manchmal) eine Dividende, weil dahinter ein Unternehmen mit Gewinn steht. Eine Anleihe zahlt einen Kupon, weil du einem Schuldner Geld leihst. Ein Fass Rohöl oder ein Barren Gold tut keins von beidem. Es liegt einfach da. Der gesamte Ertrag einer Rohstoff-Anlage kommt aus einer einzigen Quelle: der Preisänderung zwischen Kauf und Verkauf.

Das ist der zentrale Unterschied zu den Produkten aus Aktien verstehen (Total Return aus Kursgewinn plus Dividende) und Anleihen im Detail (Kupon plus Rückzahlung). Rohstoffe erzeugen keinen laufenden Cashflow. Sie sind reine Wertspeicher oder reine Spekulation auf Angebot und Nachfrage, je nachdem, wen man fragt.

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Ein Fass Öl zahlt keine Dividende, ein Weizensack keinen Kupon. Wer in Rohstoffe investiert, wettet ausschließlich auf den Preis — nicht auf einen Gewinn, den jemand erwirtschaftet.

Drei Rohstoffklassen, drei völlig andere Preistreiber

„Rohstoffe“ klingt nach einer Gruppe, verhält sich aber wie drei verschiedene Anlagen mit kaum etwas gemeinsam außer der physischen Form. Wähle eine Kategorie:

Die drei Rohstoffklassen im Vergleich

Beispiele, Haupttreiber und Charakter jeder Klasse.

Gold, Silber, Platin

Die einzige Rohstoffklasse, die kaum verbraucht wird: fast alles je geförderte Gold existiert noch. Deshalb zählt weniger, wie viel jährlich neu gefördert wird, als die Bereitschaft, das vorhandene Gold zu halten.

RealzinsFallen die Zinsen abzüglich Inflation, sinken die Opportunitätskosten, Gold zu halten statt Anleihen. Steigt der Realzins, wird Gold unattraktiver.
DollarkursGold wird weltweit in Dollar gehandelt. Ein schwacher Dollar macht Gold für alle anderen Währungsräume günstiger und steigert die Nachfrage.
KrisenangstKriege, Bankenkrisen, politische Unsicherheit: Gold gilt seit Jahrtausenden als „sicherer Hafen“, der nicht von einem einzelnen Staat oder Unternehmen abhängt.
ZentralbankenNotenbanken halten Gold als Reserve neben Devisen. Kaufen sie stark zu (wie 2025, siehe unten), bewegt das den Weltmarkt spürbar.

Silber teilt sich diese Treiber, hat aber einen fünften: gut die Hälfte der Nachfrage kommt aus der Industrie (Elektronik, Halbleiter), gut ein Drittel davon allein aus Solarzellen (Silver Institute, 2024). Das macht Silber zusätzlich konjunkturabhängig und erklärt, warum es meist heftiger schwankt als Gold.

Rohöl (Brent, WTI), Erdgas

Energie wird sofort verbraucht. Hier zählt nicht, wie viel irgendwo lagert, sondern wie viel diese Woche gefördert und verbraucht wird.

OPEC+-FörderquotenEin Kartell aus erdölfördernden Staaten entscheidet über Fördermengen und kann den Preis direkt steuern, indem es Angebot verknappt oder erhöht.
GeopolitikKriege oder Sanktionen in Förderregionen (Nahost, Russland) können Lieferketten kappen und den Preis binnen Tagen zweistellig bewegen.
KonjunkturWächst die Weltwirtschaft, steigt der Energieverbrauch von Industrie und Transport mit, und umgekehrt in einer Rezession.
LagerbeständeWöchentliche Lagerdaten (etwa aus den USA) zeigen, ob mehr gefördert als verbraucht wird, und bewegen kurzfristig die Preise.

Weizen, Mais, Kaffee

Agrarrohstoffe wachsen nur einmal im Jahr nach — das macht sie besonders anfällig für kurzfristige Schocks, die sich erst zur nächsten Ernte wieder ausgleichen.

Wetter & ErnteDürren, Fluten oder Frost in großen Anbaugebieten (Ukraine, Brasilien, USA) können eine Ernte binnen Wochen halbieren.
ExportbeschränkungenStaaten können den Export ihrer Ernte stoppen, um die eigene Bevölkerung zu versorgen. Das verknappt den Weltmarkt sofort.
Düngemittel & EnergieDünger wird aus Erdgas hergestellt. Steigt der Energiepreis, steigen die Anbaukosten und damit langfristig auch die Erntepreise.
LagerhaltungAnders als bei Metallen verderben Agrarrohstoffe. Das begrenzt, wie lange sich ein Überangebot zwischenlagern lässt.
Alle drei Kategorien im Überblick, unabhängig von der Auswahl: Edelmetalle (Realzins, Dollar, Krisenangst, Zentralbanken, bei Silber zusätzlich Industrienachfrage) · Energie (OPEC+, Geopolitik, Konjunktur, Lagerbestände) · Agrarrohstoffe (Wetter, Exportbeschränkungen, Düngemittel- und Energiekosten, Lagerhaltung).

Wie kommst du überhaupt an Rohstoffe?

Physisch im Tresor liegt bei den wenigsten Anleger:innen etwas außer vielleicht ein paar Gold- oder Silbermünzen. Für den Rest gibt es vier Zugangswege mit sehr unterschiedlichem Charakter:

ZugangWas du wirklich hältstLaufende KostenKontrahentenrisiko
Physisch (Münzen, Barren) Das Metall selbst, meist im eigenen Tresor oder Bankschließfach Keine laufenden Kosten, aber Lagerung/Versicherung und ein Kauf-Verkauf-Spread (Aufgeld) Keins — nur du kannst es verlieren oder es kann gestohlen werden
ETC, physisch hinterlegt Ein Wertpapier, das durch echtes Metall im Tresor eines Treuhänders gedeckt ist Niedrige jährliche Gebühr (oft 0,12–0,4 %) Gering, wenn wirklich physisch hinterlegt (im Prospekt prüfen)
Futures-basierter Rohstoff-ETF Terminkontrakte, die laufend „gerollt“ werden müssen, keine physische Ware im Fonds Gebühr plus möglicher Rollverlust (siehe unten) — bei Energie und Agrar meist die einzige Möglichkeit, da physische Lagerung unpraktisch ist Gering bei börsengehandelten Futures, abhängig vom Clearinghaus
Aktien von Förderfirmen (z. B. Minenkonzerne, Ölfirmen) Anteile an einem Unternehmen, keinen Rohstoff selbst Keine zusätzlichen Kosten neben den üblichen Depotgebühren Unternehmensrisiko: Management, Schulden, Förderkosten wirken zusätzlich zum Rohstoffpreis

Minenaktien schwanken meist stärker als der Rohstoffpreis selbst — sie sind ein gehebeltes Investment auf den Preis plus ein Unternehmensrisiko obendrauf, kein Ersatz für den Rohstoff direkt.

Die Rollverlust-Falle bei Futures-ETFs

Wer keinen Öl-Tanker im Garten hat, kann nicht physisch in Rohöl investieren. Öl- und Agrar-ETFs bilden den Preis deshalb über Terminkontrakte (Futures) ab — Verträge, die den Kauf zu einem festen Preis in der Zukunft festlegen. Kurz vor Ablauf verkauft der Fonds den auslaufenden Kontrakt und kauft den nächsten. Dieser Vorgang heißt Rollen, und er kann Geld kosten, ganz ohne dass sich der eigentliche Rohstoffpreis bewegt:

  • Contango: der Terminpreis liegt über dem aktuellen Preis (Spotpreis) — üblich bei Öl in ruhigen Marktphasen, weil Lagerung und Zinsen eingepreist werden. Der Fonds muss beim Rollen immer teurer nachkaufen. Das kostet über Zeit Rendite, selbst wenn der Ölpreis stagniert.
  • Backwardation: der Terminpreis liegt unter dem Spotpreis — meist bei akuter Verknappung. Hier verdient der Fonds beim Rollen sogar mit.
⚠️

Rollverluste erklären, warum ein Öl-ETF über mehrere Jahre oft deutlich schlechter abschneidet als der reine Ölpreis auf dem Chart. Der Rohstoffpreis kann seitwärts laufen, während der ETF-Kurs trotzdem sinkt.

Steuern auf Rohstoffe: physisch schlägt Papier — aber nicht überall gleich

Hier liegt der größte praktische Unterschied zwischen physischem Edelmetall und einem ETC — und ein handfester Unterschied zwischen Österreich und Deutschland.

Physisches Gold, Silber, Platin: fällt unter die Spekulationsgeschäfte nach § 31 EStG. Nach einer Behaltedauer von einem Jahr ist der Verkaufsgewinn steuerfrei, unabhängig von der Höhe. Wird innerhalb eines Jahres verkauft, ist der Gewinn mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern (Gewinne bis 440 € pro Jahr bleiben ohnehin steuerfrei).

ETC, Rohstoff-ETF, Minenaktien: gelten als Einkünfte aus Kapitalvermögen nach § 27 EStG. Es gilt die Kapitalertragsteuer von 27,5 % — ohne jede Fristausnahme. Ob du das Papier einen Monat oder zehn Jahre hältst, spielt für die Steuer keine Rolle.

Physisches Gold, Silber, Platin: fällt unter die privaten Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG. Nach einem Jahr Haltefrist ist der Gewinn steuerfrei — die sogenannte Spekulationsfrist.

Xetra-Gold, der Sonderfall: Dieses börsengehandelte Wertpapier gewährt einen echten Anspruch auf physische Auslieferung des Goldes. Der Bundesfinanzhof hat deshalb mehrfach entschieden (u. a. Urteile vom 12.05.2015 und 06.02.2018, IX R 33/17), dass Xetra-Gold steuerlich wie physisches Gold behandelt wird — nach einem Jahr also ebenfalls steuerfrei.

Synthetische Gold-ETCs, Rohstoff-ETFs ohne Lieferanspruch, Minenaktien: unterliegen als Kapitalertrag der Abgeltungsteuer von 26,375 % (inkl. Solidaritätszuschlag) — ebenfalls ohne Fristausnahme.

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Der Unterschied liegt im Papier, nicht im Metall. Österreich kennt für Wertpapiere generell keine Fristausnahme — ein Gold-ETC ist dort immer KESt-pflichtig, egal wie lange gehalten. Deutschland macht eine gezielte Ausnahme für genau die Wertpapiere mit echtem Lieferanspruch (wie Xetra-Gold). Ein baugleiches Produkt kann dadurch steuerlich unterschiedlich behandelt werden, je nachdem, ob es diesen Lieferanspruch vertraglich enthält oder nicht.

⚖️

Keine Steuerberatung. Steuerrecht ändert sich, und der Einzelfall (Produktprospekt, persönliche Situation) entscheidet. Vor einer größeren Entscheidung lohnt sich eine Steuerberatung.

Der Gold-Kompass: vier Treiber, ein Preis

Bevor der echte Chart kommt, lohnt sich ein einfaches Modell. Vier Kräfte ziehen am Goldpreis, meist gleichzeitig und manchmal gegeneinander:

📉 Realzins
Sinkt er, wird Gold attraktiver — es kostet dann weniger, auf Zinsen zu verzichten.
Realzins ↓ = Gold ↑
💵 Dollarkurs
Ein schwacher Dollar macht Gold für den Rest der Welt günstiger — die Nachfrage steigt.
Dollar ↓ = Gold ↑
🔥 Krisenangst
Kriege, Bankenstress, politische Unsicherheit treiben Anleger:innen in den „sicheren Hafen“.
Angst ↑ = Gold ↑
🏦 Zentralbanken
Kaufen Notenbanken stark zu, verknappt das den frei handelbaren Weltmarkt zusätzlich.
Käufe ↑ = Gold ↑

Alle vier Treiber standen 2025/26 gleichzeitig auf „Gold kaufen“: sinkende Zinserwartungen der US-Notenbank, ein zeitweise schwächelnder Dollar, Kriege und geopolitische Spannungen, und Zentralbanken, die so aggressiv zukauften wie nie zuvor seit Beginn der Erhebung 2019. Das erklärt, warum die Rallye über ein volles Jahr anhielt, statt nach ein paar Wochen wieder abzuflachen.

40 Jahre im echten Chart: was tatsächlich passiert ist

Jahresdurchschnittspreise in echten US-Dollar je Feinunze, logarithmische Skala (jede Gitterlinie = das Zehnfache). Quellen: National Mining Association/World Gold Council (Gold), aggregierte Kitco/LBMA-Reihe (Silber). 2026: aktueller Kurs, Stand 11.09.2026.

US-Dollar je Feinunze (log-Skala) 1 10 100 1.000 10.000 1980 2000 2011 2026 Hunt-Brüder-Silbercrash 1999 „Brown’s Bottom“ 2011 Boom-Peak Gold ~4.319 $ Silber ~63 $
Gold (USD je Feinunze) Silber (USD je Feinunze)
JahrGold (USD/oz)Silber (USD/oz)Was passierte
198061520,63Ölschock, hohe Inflation, Hunt-Brüder versuchen den Silbermarkt zu manipulieren — beide Metalle auf einem historisch verzerrten Hoch
20002794,95„Brown’s Bottom“: Notenbanken verkaufen Gold, Realzinsen hoch, zwei Jahrzehnte Tiefstand enden
20111.57235,12Höhepunkt der Finanzkrisen-Rallye: lockere Geldpolitik, Staatsschuldenkrise, Angst vor Inflation
20201.77020,55Corona-Pandemie, Nullzinsen, massive Geldpolitik-Interventionen
20242.39528,27Beginn der aktuellen Rallye: Zinssenkungserwartungen, Zentralbanken kaufen stark zu
2026 (Sept.)4.31963,47Nach einem Allzeithoch um 4.689 USD im Jänner: Rekordjahr 2025 plus eine heftige Korrektur bei Silber im Frühjahr 2026

Gold: Jahresdurchschnitt (National Mining Association/World Gold Council, LBMA). Silber: Jahresdurchschnitt aus einer aggregierten Kitco/LBMA-Reihe. 2026: laufender Marktkurs, kein Jahresdurchschnitt.

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Die Startjahr-Falle. Rechnet man die Wachstumsrate seit 1980 aus (Faktor, um den sich der Preis vervielfacht hat), sieht es so aus, als hätte Gold Silber über 46 Jahre klar geschlagen: Gold rund versiebenfacht, Silber nur rund verdreifacht. Das täuscht: 1980 war selbst eine Blase — der Silberpreis stand künstlich hoch, weil die Hunt-Brüder versucht hatten, den Weltmarkt aufzukaufen. Würde man stattdessen 1990 als Startpunkt nehmen (nach dem Abklingen der Manipulation), dreht sich das Bild sogar um: Silber hat sich seither auf das rund 13-Fache vervielfacht, Gold nur auf das rund 11-Fache. Die Wahl des Startjahres kann bei Rohstoffen das Ergebnis eines Vergleichs komplett verändern. Das Muster tritt nicht nur bei Edelmetallen auf.

Was die aktuelle Rallye 2025/26 antreibt

Die Zahlen sind real dokumentiert, kein Ausreißer in der Datenreihe: Gold legte 2025 laut World Gold Council um rund 60 Prozent zu, eines der stärksten Jahre seit einem halben Jahrhundert, mit einem Allzeithoch um 4.689 US-Dollar im Jänner 2026. Zentralbanken kauften 2025 rund 863 Tonnen Gold zu, angeführt von China, Polen, Brasilien, Kasachstan und der Türkei. Der Anteil von Gold an den weltweiten Zentralbank-Reserven stieg dadurch auf rund 27 Prozent, während US-Staatsanleihen auf rund 22 Prozent fielen — das erste Mal seit Mitte der 1990er-Jahre, dass Gold die USA-Anleihen als größte Reserveposition überholt.

Silber zog noch stärker: Der Grund ist eine echte physische Angebotsknappheit. Nach Angaben des Silver Institute steuert der Markt auf das sechste Defizitjahr in Folge zu, die Lagerbestände in London und Shanghai sind spürbar geschrumpft. Ein Liquiditätsengpass am Londoner Markt im Oktober 2025 verschärfte das zusätzlich. Silber wird obendrein industriell stark nachgefragt (Solarzellen, Elektronik), was es zusätzlich zum „gehebelten Gold“ macht: Es steigt in Boomphasen stärker und fällt in Korrekturen auch stärker, wie der Rückgang von einem Zwischenhoch im Frühjahr 2026 auf den aktuellen Stand zeigt.

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Genau diese Heftigkeit ist das Risiko. Wer nach einem Rekordhoch einsteigt, kauft in einen Markt, der bereits stark gelaufen ist — eine Korrektur kann ebenso schnell kommen wie die Rallye selbst. Rohstoffe eignen sich als Beimischung, nicht als Kernbaustein eines Portfolios.

Das Wichtigste in Kürze

🎯 Key Points

1
Rohstoffe zahlen weder Dividende noch Zins. Der gesamte Ertrag kommt ausschließlich aus der Preisänderung.
2
Edelmetalle, Energie und Agrarrohstoffe haben fast keine gemeinsamen Preistreiber: Realzins und Zentralbanken bei Gold, OPEC+ bei Öl, Wetter bei Agrar.
3
Futures-basierte Rohstoff-ETFs können durch Contango-Rollverluste schlechter abschneiden als der reine Rohstoffpreis, selbst wenn dieser stagniert.
4
Physisches Gold/Silber ist in Österreich und Deutschland nach einem Jahr steuerfrei. ETCs sind in Österreich immer KESt-pflichtig — in Deutschland nur, wenn kein Lieferanspruch wie bei Xetra-Gold besteht.
5
Die Rekord-Rallye 2025/26 hat reale Treiber: Zinssenkungserwartungen, Rekord-Zentralbankkäufe und bei Silber zusätzlich eine physische Angebotsknappheit.
6
Das gewählte Startjahr kann einen Rohstoff-Chart-Vergleich komplett verändern, wie das Beispiel Gold gegen Silber seit 1980 zeigt.

Quellen

Alle Inhalte und Zahlen dienen der allgemeinen Information, wurden sorgfältig recherchiert, aber ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität zusammengestellt. Rohstoffpreise ändern sich täglich, Steuerrecht kann sich ändern. Keine Anlageberatung und keine Steuerberatung, siehe auch unsere finanziellen Hinweise.

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